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Sommer, Sonne, Partystimmung – und alles zum Schnäppchenpreis. Die Sonnenliege für drei Euro, das Bier für einen Euro, die Kugel Eis 30 Cent und den Liter Super Benzin tanken Sie für günstige 1,31 Euro: Kein anderes Reiseziel in Europa ist günstiger als die bulgarische Schwarzmeerküste. Viele Deutsche besitzen ein eher gespaltenes Verhältnis zum Euro. Einmal im Jahr, zur Urlaubszeit, profitieren sie von der starken Gemeinschaftswährung. In Bulgarien wird mit Lewa bezahlt und jeder Euro ist an der Schwarzmeerküste fast zwei Euro wert. Damit ist das Leben in dem osteuropäischen Land billiger als in Tunesien, Griechenland oder der Türkei. Für die gute 3-4 Sterne Unterkunft sollten Sie rund 80 Euro pro Übernachtung einplanen, so müssen Sie im Urlaub auf keinerlei Komfort verzichten. Entdecken Sie auf einer Reise mit dem Mietwagen die bulgarische Schwarzmeerküste mit goldenen Sandstränden, UNESCO-Welterbestätten und heißen Thermalquellen.

Den Mietwagen buchen Sie in der Nebensaison bei einer 7-Tage-Anmietung schon ab 12-15 Euro pro Tag. In der Hauptsaison liegen die Preise zwischen 25-30 Euro.

Burgas – Schwarzmeermetropole mit antikem Erbe

Nur einige Minuten von Burgas entfernt liegt die felsige Landzunge Sozopol.

Nur einige Minuten von Burgas entfernt liegt die felsige Landzunge Sozopol.

Burgas ist die viertgrößte Stadt Bulgariens. Die Metropole liegt in der Bucht von Burgas und ist umgeben vom Schwarzen Meer und drei Seen auf der Landseite. Schon die alten Römer errichteten an dieser Stelle einen Seehafen. Die Überreste der antiken römischen Stadt Develtum liegen westlich von Burgas und sind mit dem Mietwagen schnell erreicht. Im Zentrum der Schwarzmeermetropole liegt mit der Straße Alexandrowska die längste Fußgängerzone Bulgariens, in der sich Boutiquen, Restaurants und Modegeschäfte aneinanderdrängen. Die grüne Lunge der Stadt ist der Meeresgarten. Die reizvolle Parkanlage zieht sich auf einer Länge von fünf Kilometern an der steilen Küste entlang und ist im Sommer Konzertveranstaltungsort und Naherholungsgebiet. Südlich von Burgas liegt auf einer felsigen Landzunge die Ortschaft Sozopol. Die engen verwinkelten Gässchen mit den alten Fischerkaten und historischen Seemannshäusern inspirierten bulgarische Maler und Schriftsteller zu bekannten Werken.

Nessebar – UNESCO-Weltkulturerbe auf der Felseninsel

Die wuchtigen Stadmauern vor der Altstadt Nessebars

Die wuchtigen Stadmauern vor der Altstadt Nessebars

Kopfsteingepflasterte Gassen, byzantinische Thermalquellen und römische Burgmauern – wie ein riesiges Freilichtmuseum liegt die historische Altstadt von Nessebar hoch über der Schwarzen Meer auf einer Felseninsel. Winzige Läden, in denen Keramik, Schmuck und Souvenirs verkauft werden, ziehen sich in den romantischen Gassen entlang. Die wuchtigen Stadtmauern wurden im 5. Jahrhundert v. Chr. errichtet und bis in das 14. Jahrhundert immer wieder umgebaut. Von den einst mehr als 40 byzantinischen Kirchen aus dem 6.-14. Jahrhundert überstanden nur zehn die Türkenherrschaft. Sie wurden aufwendig restauriert und sind ein eindrucksvolles Beispiel byzantinische Baukunst von der Spätantike bis zum Mittelalter. Nördlich und südlich von Nessebar ziehen sich breite Sandstrände kilometerweit an der Küste entlang. Spektakulär sind die Naturschutzgebiete Irakli und Kalinata an der Schwarzmeerküste, wo der Wind meterhohe Sanddünen zu eigenartigen Gebilden geformt hat.

Sonnenstrand – Partyhochburg und Badeparadies

Ausgelassene Feierstimmung gibt's in Sonnenstrand zum kleinen Preis.

Ausgelassene Feierstimmung gibt’s in Sonnenstrand zum kleinen Preis.

Nach drei Kilometern Küstenstraße haben Sie mit dem Mietwagen die Partyhochburg Sonnenstrand erreicht. Auf einer Länge von acht Kilometern zieht sich der goldgelbe, bis zu 100 Meter breite, Sandstrand in einer lang gestreckten Bucht entlang. Am Strand weht die Blaue Flagge und kündet von der exzellenten Wasserqualität. Hotels, Restaurants, Strandbars und Diskotheken ziehen sich an der Strandpromenade entlang. Sonnenstrand hat sich zu einer preiswerten Partymeile entwickelt und schickt sich an, El Arenal auf Mallorca ernsthaft Konkurrenz zu machen. Bis in die frühen Morgenstunden wird in den Pubs, Diskotheken und Nachtklubs gefeiert. Fitnessräume, Schwimmbäder und Wellnesstempel halten für jeden Urlauber das passende Angebot bereit. Wenn sie dem turbulenten Treiben entfliehen wollen, lockt das nahe Balkangebirge mit unberührten Naturlandschaften. Ausflüge mit dem Mietwagen führen Sie darüber hinaus in die reizvollen Kurorte Sveti Vlas und Obsor, wo Ihnen in einem Strandrestaurant exzellente Fischspezialitäten serviert werden.

Varna – Kulturmetropole mit Wiener Charme

Ein Besuch bei der Kathedrale von Varna lohnt sich bei Tag und in der Dunkelheit.

Ein Besuch bei der Kathedrale von Varna lohnt sich bei Tag und in der Dunkelheit.

Varna ist nach Plovdiv und Sofia die drittgrößte Stadt Bulgariens und eine Kulturmetropole an der Schwarzmeerküste. Die Musikfestwochen „Varner Sommer“ und das Internationalen Ballettfestival ziehen Besucherscharen aus ganz Europa an. Die Veranstaltungen finden im Open-Air-Theater im Freizeit- und Erholungspark statt, der sich an der Küste entlangzieht. Die Gestaltung des Gartens, in dem sich das Marinemuseum, der Zoo, das Delfinarium und das Puppenmuseum befinden, erinnert eher an die schmuckvollen Gartenanlagen des Wiener Schlosses Schönbrunn als an eine mediterrane Küstenlandschaft. Varna erreichen Sie von Sonnenstrand aus mit dem Mietwagen über eine kurvige Passstraße im Balkangebirge. In der felsigen Bergregion liegt das romantische Höhlenkloster Aladscha, dem Sie unbedingt einen Besuch abstatten sollten. Mit dem Badeort Goldstrand liegt ein touristisches Zentrum der bulgarischen Schwarzmeerküste nördlich von Varna. Geschichtsinteressierte Urlauber können in der Innenstadt die römischen Thermen aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. bewundern. Unmittelbar daneben erhebt sich ein byzantinischer Thermenkomplex aus dem 4. Jahrhundert n. Chr.

Baltschik – die „Weiße Stadt am Meer“

Das Kap Kaliakra ragt rund 70m aus dem Schwarzen Meer.

Das Kap Kaliakra ragt rund 70m aus dem Schwarzen Meer.

Nördlich der Touristenhochburg Goldstrand liegt die idyllische Hafenstadt Baltschik auf den terrassenförmig ansteigenden Kalksteinfelsen. Die blendend weiße Farbe des Felsgesteins brachte der Stadt den Beinamen „Weiße Stadt am Meer“ ein. Unterhalb der Stadt schaukeln in der größten Marina an der bulgarischen Schwarzmeerküste die weißen Rümpfe der Segeljachten auf dem Wasser. Beeindruckt von der Schönheit des Ortes ließ die rumänische Königin Maria im Jahr 1924 ihre Sommerresidenz und einen botanischen Garten in Baltschik anlegen. Das verspielte Sommerschloss vereint moldawische, maurische und orientalische Stilelemente und wird von einem schneeweißen Minarett überragt. Verlassen Sie die Stadt mit dem Mietwagen in nördlicher Richtung, gelangen Sie an das wild zerklüftete Kap Kaliakra. Die rötlich schimmernden Felsen ragen 70 Meter hoch aus dem Meer auf und auf dem Felsplateau vor einem unterirdischen Höhlensystem hat sich eine Robbenkolonie angesiedelt.

Bilder:
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